Der Circus

 

 

Der Circus bestand aud einer langen von Sitzreihen (cavea) flankierten Rennbahn. Die Rennbahn wurde der Länge nach durch einen Wall, die zu umfahrende spina mit Wendemarken (metae) an beiden Enden, geteilt. Diese spina wurde allmählich immer Kunstvoller gestaltet.

Im Circus Maximus in Rom befanden sich am einen Ende der spina die sieben großen hölzernen Eier, von denen nach Umfahrt eines entfernt wurde, um den Stand des Rennens anzuzeigen. Am anderen Ende waren zum gleichen Zweck sieben drehbare Delphine aufgestellt. Augustus schmückte die spina mit einem ägyptischen Obelisk; Claudius ließ die metae vergolden und die Ställe in Marmor neu bauen. Die hölzernen Sitzreihen wurden teilweise durch steinerne ersetzt und die Bahn nach und nach vergrößert, bis sie ihre endgültige Dimension erreicht hatte. 200 m breit und 600 m lang, flankiert von Sitzreihen für über 200 000 Personen.

 

 

Eine Rekonstruktion des Circus Maximus in Rom im frühen 4. Jahrhundert n. Chr. Der Circus war in das Tal zwischen Palatin und dem Aventin gebaut.

 

 Der Circus Maximus während eines Rennens. Zu beachten sind die drei kegelförmigen metae, die den Wendepunkt am Ende der spina markieren

 

 Der Circus Maximus heute.

 

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