Karte des römischen Weltreiches

Um sich eine Vorstellung von der Grösse Roms zu machen, muss man wohl anführen, dass das Reich von Antonins Wall und der noerdlichen Grenze Daciens bis zum Berge Atlas und dem Wendekreis des Krebses eine Breite von zweitausend Meilen hatte; das es sich vom westlichen Ozean bis zum Euphrat in der Länge von mehr als dreitausend Meilen ausdehnte; dass es in dem schönsten Teil der gemässigten Zone zwischen dem vierundzwanzigsten und sechsundfünfzigsten Grad nördlicher Breite lag; und dass man seinen Flächeninhalt zu sechszehnhunderttausend Quadratmeilen, meist fruchtbaren und wohlbebauten Landes, veranschlagte.

Edward Gibbons "Verfall und Untergang des römischen Weltreiches"

 

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das kaiserliche Rom
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