Die Barbarathermen in Trier (2 Jh. n. Chr.)

 

 
Sie waren die repräsentativsten der römischen Bäder in Trier und beanspruchten eine Größe von 250 x 170 m. eine Fläche von etwa 42 500 qm. Sie waren damit das Bauwerk mit der größten Flächenausdehnung der römischen Stadt.

 

 

 

Caldariumsinnere (Warmbad) der Barbarathermen

Links und im Hintergrund sind die Warmwasserwannen zu erkennen, zu denen einige Stufen hinaufführen. Die Wände in der Badehalle waren mit Marmor inkrustiert, darüberliegende Mauerteile oft mit Stuck verziehrt. Der Fußboden ist dem Befund gemäß rekonstruiert, er bestand aus schwarzen und weißen Marmorplatten. Die Kassettendecke ist hier zwar nicht bewiesen, aber sehr wahrscheinlich. Das Bild vermag einen Eindruck über die Ausgestaltung solcher Bauwerke zu geben.

Funde bezeugen noch eine Benutzung im 5. Jh, allerdings ist fraglich, ob nach all den Wirren und der Armut der Zeit noch ein Badebetrieb möglich war. Sie dienten vielen Generationen von Trierern mehr als 200 Jahre als beliebte Badeanlage, die sich sicher stets regen Zuspruchs erfreute.

 

 

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