Die Viehmarktthermen

 

 

Rekonstruierte Ansicht der Viehmarktthermen. - Man erkennt hinter dem Eingang (Porticus) die kleine Palaestra, die gegen Süden durch den Querbau des Kaltbades (Frigidarium) abgeschlossen wird. Der hoch aufragende Bauteil dahinter liegt zwischen den beiden, als Warmbädern angenommenen Sälen, die zur besseren Beheizung niedriger gehalten waren. Die Zweckbestimmung des erhöhten, unbeheizten Raumes ist nicht bekannt.

Die Thermen wurden im Zuge der Umgestaltung des Viehmarktes Ende der achtziger Jahre entdeckt und ausgegraben. Das Rheinische Landesmuseum Trier hat eine Außenstelle dort errichtet. Die ausgegrabenen Fundamente sind mit einem Glasbau überdacht und in einem Rundgang durch die Ruinen kann sich der Besucher ein Bild machen, wie die Anlage den damaligen Menschen als Oase der Erholung gedient hat.

 

 

 

Rekonstruktionsversuch vom inneren des Kaltbades (Frigidarium). - Das Bild macht die Länge des Raumes ebenso deutlich wie das ungewöhnlich langgezogene Badebecken. Durch die Architektur bedingt war dieser Raum nur von Norden belichtet. Die Fenster in den Warmbädern waren - wie auch hier bei diesem Bad - meist nach der warmen Südseite gelegen.

 

 

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