Nach Christi Geburt bis zum

Tod Konstantins des Großen

 

9 Heer des P. Quinctilus Varus im Teutoburger Wald durch Cheruskerfürst Arminius vernichtet
9-10 Provinz Pannonia. Sicherung der Donaugrenze. Auch Gallien und die Rheingrenze werden gesichert
14 Tod des Augustus
14-37 Tiberius
16 Germanicus besiegt Arminius an der Weser und erhält die in der Varusschlacht verlorenen Feldzeichen zurück. Tiberius verzichtet auf die Elbgrenze
17 L. Aelius Seianus wird als Vertrauter des Kaisers alleiniger Praetorianerpraefekt
31 Seianus als Verschwörer hingerichtet
37-41 Galigula. Fällt bald in pathologisches Caesarenwahn
41-54 Claudius
42 Feldzug gegen Britannien. Südliches Britannien wird römische Provinz
46 Thrakien wird Provinz
47 Gallier erhalten Bürgerrecht
54-68 Nero
59 Erste Auftritte als Wagenlenker und Kitharöde
63 Nach Krieg mit den Parthern Kompromißfriede. Tiridates, parthischer Thronkandidat für Armenien, wird römischer Klientelkönig
64 Brand Roms
66-68 Unruhen in Judäa
67 Nach Aufständen gegen den grausamen und größenwahnsinnigen Kaiser Selbstmord Neros
68/69 Vierkaiserjahr: Galba, Otho, Vitellius, Vespasian
69-79 Vespasian
70 Eroberung Jerusalems durch Titus
71 Kommagene wird Provinz
74 Unterwerfung des Neckargebietes (Dekumatland
77 Ausdehnung des Herrschaftsbereiches in Britannien
79-81 Titus
79 Ausbruch des Vesuvs und Untergang von Pompeji und Herculaneum
81-86 Domitian
83 Sieg über die Chatten. Baubeginn des obergermanisch-rätischen Limes
85-89 Kämpfe mit den Dakern
86 Domitian beansprucht den Titel >Dominus et Deus<
89 Nach mehreren römischen Niederlagen Friedenschluß mit den Dakern
90 Provinzialstatus für die ober - und untergermanischen Heeresbezirke
96-98 Nerva
96 Wiederherstellung der unter Domitian zerrütteten Rechtsstaatlichkeit und Hilfsmaßnahmen für Italien (u. a. Versorgungs- und Landabgabe an arme Bauern)
97 Durch Adoption des M. Ulpius Traianus Beginn des Adoptivkaisertums
98-117 Trajan
101-107 Kriege gegen die Daker und deren Unterwerfung. Provinz Dacia
106 Eroberung des Nabatäer-Reiches (Provinz Arabia)
114-115 Partherkrieg. Eroberung Armeniens, das zur Provinz wird
115 Eroberung Mesopotamiens und der Provinzen Assyria und Mesopotamia. Größte Ausdehnung des Römischen Reiches
117-138 Hadrian
117 Aufgabe der Provinzen Assyria und Mesopotamia
119 Verwaltungsreform: Italien in vier Provinzen eingeteilt
121 Aufhebung des Rechts, eigene Sklaven zu töten
121-125 Erste Inspektionsreise Hadrians in die Provinzen
122 Verstärkung des obergermanischen Limes und Baubeginn des Hadrian-Walls in Britannien
128-132 Zweite Inspektionsreise
129 Einweihung der von Hadrian gegründeten Athener Neustadt
132-135 Aufstand in Judäa unter Barkochba
135 Zurückeroberung Jerusalems. Judäa wird Provinz Syria Palaestina
138-161 Antonius Pius. Sicherung des Friedens durch Neuanlage und Ausbau von Grenzwällen
141 Alimentarstiftung für Mädchen
161-180 Marc Aurel (bis 169 L. Aurelius Verus Mitregent)
162 Niederwerfung der Chatten in Germanien und der Kaledonier in Britannien
162 Parther fallen in römische Gebiete ein
163-164 Schlacht bei Dura Europos. In Armenien Klientelkönig eingesetzt. Mesopotamien erobert und abermals römische Provinz
167-175 Erster Markommanenkrieg. Sicherung der Donaugrenze
171-174 Marc Aurel schreibt seine >Selbstbetrachtungen<
175 Quaden und Jazygen besiegt
176 Commodus, Sohn Marc Aurels, Mitregent. Damit Ende des Adoptivkaisertums
178-180 Zweiter Markommanenkrieg
180 Marc Aurel stirbt in Vindobona (Wien)
180-192 Commodus. Nach Friedensschluß mit Markommanen bleibt Commodus in Rom, herrscht wie ein orientalischer Gottkönig, tritt als Hercules im Amphitheater auf und wird schließlich von einem Sklaven im Bad erwürgt
193/194 Fünfkaiserjahr: Pertinax, Didius Salvius Julianus, Pescennius Niger, Clodius Albinus, Septimius Severus
193-211 Septimius Severus
198 Feldzug gegen die Parther. Einnahme von Babylon, Seleukeia, Ktesiphon
Nach 200 Die Grenzheere werden zur ansässigen Miliz
208-211 Krieg gegen Britannien. Besetzung Schottlands
211 Der Kaiser stirbt in Eburacum (York)
211-217 Caracalla
212 Caracalla läßt seinen Bruder und Mitregenten Geta umbringen
212 Constitutio Antoniniana: Alle freien Reichsbewohner erhalten das römische Bürgerrecht
213 Alemannen überschreiten den Limes und werden zurückgeschlagen
216 Partherkrieg. Überschreitung des Tigris und Besetzung von Arbela durch die Römer
217 Ermordung Caracallas durch Prätorianerpräfekten Macrinus
217-218 Macrinus
217 Parther besiegen Macrinus bei Nisibis
218-222 Elagabal
219 Elagabal, der aus der Familie der Gattin des Septimius Severus stammt, führt als Priester des syrischen Sonnengottes Baal den Sonnenkult als Reichskult ein
222-235 Alexander Severus
226 Eroberung des Partherreiches durch Ardaschir I. und Gründung des Neupersischen Reiches
231-232 Perserfeldzug des Alexander Severus endet mit Rückzug
233 Alemannen fallen in Rätien ein
235-238 Maximinus Thrax. Mit ihm beginnt die Herrschaft der Soldatenkaiser
238 Gordian I. und Gordian II.
238-244 Gordian III.
242-244 Perserfeldzug. Perser ziehen sich aus Mesopotamien zurück
244-249 Phillipus Arabs
245-247 Donaufeldzug
249-251 Decius
250 Großangelegte Christenverfolgung
251 Herennius und Hostilianus, Söhne des Decius, werden zu Mitkaisern ernannt
251 Decius und Herennius fallen im Kampf gegen die Goten in Mösien
251-253 Trebonianus Gallus
253-260 Valerian
254-256 Vordringen der Goten, Alemannen und Franken
Nach 257 Christenverfolgung in Mesopotamien
258 Aufgabe des obergermanisch-rätischen Limes
260 Sieg der Perser bei Edessa
260-268 Gallienus
262 Odenathus, römischer Klientelfürst von Palmyra, erobert für die Römer Mesopotamien von den Persern zurück
267 Die Alemannen besetzen Rätien (Gallienus hebt christenfeindliche Edikte seines Vaters Valerian auf)
268-270 Claudius II.
268 Sieg über die Alemannen am Gardasee
269 Claudius II. besiegt die Goten bei Naissus (Nisch) und erhält den Beinamen Gothicus
270-275 Aurelian
270 Aufgabe von Dakien
270 Einfall der Alemannen und Juthungen in Norditalien. Niederlage Aurelians bei Placentia (Piacenza
271 Sieg über die Alemannen
273 Zerstörung Palmyras durch Aurelian
274 Aurelian läßt sich >Dominus et Deus< nennen. Begründet Reichskult des ‚Sol invictus' (des unbesiegbaren Sonnengottes) mit eigenen Priestern
275-276 Tacitus
276-282 Probus. Erfolgreiche Feldzüge zur Sicherung der Rhein- und Donaugrenze
282-284 Soldatenkaiser Carus, Carinus und Numerian
284-305 Dioklitian
286 Maximianus wird Mitkaiser
287 Friede mit den Persern
286-291 Krieg mit Franken und Alemannen
293 Begründung der ersten Tetrarchie: Dioklitian und Maximinian Augusti, Galerius und Constantius Chlorus Caesares (Residenzen: Nicomedia - Mailand - Sirmium - Trier und York). Dennoch keine Reichsteilung. Dioklitian oberster Herr (Dominat als absolute Monarchie. Straff organisierter Zwangsstaat. Bürger ist Untertan) 
290-296 Kämpfe gegen Usurpatoren in Britannien und Ägypten
296-297 Krieg mit Persien. Ostgrenze des Reiches vom Euphrat zum Tigris vorverlegt
298 Sieg des Constantius Chlorus über die Alemannen bei Vindonissa (Windisch)
303 Große Christenverfolgung
305-306 Zweite Tetrarchie: Constantius Chlorus und Galerius Augusti, Severus und Maximinus Daia Caesares
306-307 Dritte Tetrarchie: Galerius und Severus Augusti, Konstantin (Sohn des Constantius Chlorus und der Helena) und Maximinus Daia Caesares
306 Maxentius (Sohn des Maximianus) wird in Rom von den Prätorianern zum Augusti ausgerufen
308-311 Vierte Tetrarchie: Galerius und Licinius Augusti, Konstantin und Maximinus Daia Caesares. Maximinus Daia macht sich selbst zum Augustus, während Konstantin von Galerius zum Augustus erhoben wird, so das es vier Augusti gibt
311 Ende der Christenverfolgung durch Toleranzedikt des Galerius und Licinius. Maximinus Daia wird Herr über Asien und beginnt im Osten mit neuen Christenverfolgungen. Licinius und Konstantin schließen sich gegen Maxentius und Maximinus Daia zusammen
312 Konstantin besiegt Maxentius an der Milvischen Brücke bei Rom
313 Toleranzedikt von Mailand. Religionsfreiheit und Gleichberechtigung der Christen
313-234 Konstantin und Licinius. Schon 314 Entzweiung der beiden Augusti bis zum offenen Kampf
315 Kampf mit Goten, Karpen, Sarmaten
320 Sieg über die Franken durch Konstantins Sohn Crispus
324 Licinius wird bei Adrianopel und Chrysopolis von Konstantin geschlagen und 325 in Thessaloniki hingerichtet
325-337 Konstantin Alleinherrscher
325 Erstes ökumenisches Konzil in Nicaea
330 Byzanz, das seit 324 Reichshauptstadt ist und Constantinopel heißt, wird eingeweiht. Absolutistische Regierungsform. Der Kaiser steht als geheiligte Person an der Spitze einer streng gegliederten Beamtenherarchie
332 Konstantin und sein Sohn Constantius siegen über die Goten an der Donau. Diese treten als Verbündete ins römische Heer ein
335 Durch Konstantins Testament erhalten Sohn Constantinus den Westen, Sohn Constantius den Osten, Sohn Constans Italien, Dalmatius (Sohn von Konstantins Stiefbruder) Illyricum, Hannibalianus (Bruder von Dalmatius) Pontos und Armenien
337 Nach Taufe auf dem Sterbebett Tod Konstantins in Nicomedia

 

 

Seitenindex
vor Christi Geburt
Hauptseite